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  • Immer wieder

     

    Klaus war der Schönste in seiner Straße,
    er war der Traumprinz in seinem Revier
    Und alle Mädchen in seiner Klasse
    schwärmten von ihm als Kavalier
    Dann traf er Rita, die Tochter vom Metzger.
    Rita nahm Männer ins Visier
    Sie wollte ihr Bestes auf Teufel komm raus
    und schnappt sich den heiß begehrten Klaus

     

    Immer wieder träumt er davon das Leben tief zu spüren
    Sich erst mal beweisen Sein eigner Herr zu sein
    mit aller Macht dem Alltag zu entfliehen
    Irgendwie nach Süden direkt oder kreuz und quer
    Doch dann ist er hier geblieben,
    schaut seinen besten Jahren hinterher

     

    Nach ihrer Hochzeit aus den Träumen erwacht,
    ja da hat Klaus nicht mehr viel gelacht
    Er rackert wie blöde für seine Maus,
    denn Rita liebt Luxus, darum kümmert sich Klaus
    Es dauerte lange da wurde ihm klar,
    daß dieses Leben kein Leben mehr war
    Er kennt nur noch Arbeit, die Raten fürs Haus
    und Rita zieht sich für ihn auch gar nicht mehr aus

     

    Immer wieder …

     

    Am Montag Morgen auf dem Weg in die Firma
    fuhr unser Klaus am Airport vorbei
    Regen in Deutschland und im Süden ein Klima,
    um einfach zu wünschen nicht mehr hier zu sein
    Er greift nach der Chance und packt seinen Mut:
    jetzt oder nie Komm und nimm deinen Hut
    Ein Telefonat in ein liebloses Heim:
    Rita hör zu für dich der letzte Reim

     

    Immer wieder träume ich davon das Leben tief zu spüren
    Mich nicht mehr zu bescheißen und endlich mir beweisen,
    mit eigner Kraft vor so ‘nem Leben fliehen
    Irgendwie nur raus hier und tun was mir gefällt
    Du brauchst keinen Mann zum lieben
    Sondern einen Depp, der dich ab heute unterhält